Die SPD-Regio Südwestfalen

 

Südwestfalen-SPD will Druck in NRW machen

Die SPD will noch in diesem Jahr eine Südwestfalen-Arbeitsgemeinschaft mit einem eigenen Sprecher gründen. Darauf haben sich die fünf Unterbezirke geeinigt. Damit sollen die Interessen des heimischen Raumes bei der Landesregierung in Düsseldorf und in Berlin stärker vertreten werden. „Es geht darum, dass wir als Südwestfalen wahrgenommen werden“, sagt der Siegerländer SPD-Landtagsabgeordnete Falk Heinrichs. „Das Ruhrgebiet darf nicht denken, dass in Hagen die Welt aufhört. Das schaffen wir nur zusammen.“ Noch in diesem Jahr soll sich die „Südwestfalen-SPD“ konstituieren. Eine eigene Satzung werde gerade erarbeitet. Hagen soll darin wegen der Ruhrgebiets-Randlage einen Sonderstatus erhalten. An der Satzung arbeiten die Europa-, Landtags- und Bundestagsabgeordneten sowie die Kreistags-Fraktionsvorsitzenden der Region. --> Bericht in der "Westfälischen Rundschau" und Kommentar "Mit einer Stimme für Südwestfalen"    

15. Februar 2007

Die SPD-Regio Südwestfalen ist auf Kurs Die NRWSPD professionalisiert und bündelt die Arbeit ihrer hauptamtlich Beschäftigten. Durch die regionale Kooperation der Unterbezirke und die Bildung von Teamstrukturen wird die hauptamtliche Arbeit auch in den sechs SPD-Unterbezirken in Südwestfalen, die im vergangenen Jahr zusammengebunden wurden, effektiver gestaltet. Am Mittwoch dieser Woche trafen sich die Vorsitzenden und Geschäftsführer der SPD-Unterbezirke Soest, Hochsauerlandkreis, Hagen, Märkischer Kreis, Olpe und Siegen-Wittgenstein im Lüdenscheider SPD-Parteihaus. Anlass war der Start der Bildungsoffensive 2007 der SPD-Regio Südwestfalen, mit der Funktionäre aus den SPD-Ortsvereinen der Region für ihre Aufgaben in der Parteiarbeit fit gemacht werden . Für das sechsteilige Bildungsprogramm, das in Zusammenarbeit mit dem Heinz-Kühn-Bildungswerk am Mittwoch in Lüdenscheid begann, zeichnet der Siegener UB-Geschäftsführer Günter Becker (auf dem Photo rechts) verantwortlich. Die SPD-Vorsitzenden (v.l.n.r.) Willi Brase, MdB (SI), Uwe Beul (OE), Birgit Sippel (HSK) und Eike Hovermann, MdB (SO) tauschten sich über die aktuellen Planungen ihrer Unterbezirke aus und vereinbarten, in Zukunft überall dort, wo es um gemeinsame Interessen geht, eng zusammen zu arbeiten. Als erste konkrete Maßnahme ist eine Verkehrskonferenz geplant, in der es hauptsächlich um die Zukunft der Bahn in der Region (Ruhr-Sieg-Strecke) gehen soll. Diese Konferenz findet am 11. Mai in Siegen statt. Ebenfalls wurde eine gemeinsame Initiative zum Erhalt des § 107 GO NRW vereinbart. Dieser ermöglicht es den Kommunen, sich wirtschaftlich zu betätigen. Er soll von der CDU-FDP Landesregierung im Zuge der Reform der Gemeindeordnung so verändert werden, dass er Dienstleistungswettbewerb von Kommunen mit privaten Anbietern einschränkt. Dass diese Schwächung und Benachteiligung von Kommunen nicht hingenommen werden kann ist die einhellige Meinung der südwestfälischen Sozialdemokraten. Am Mittwoch konnten der Hagener UB-Vorsitzende Wolfgang Jörg MdL und der Vorsitzende der SPD Märkischer Kreis Michael Scheffler leider nicht dabei sein. Das betreuende Geschäftsführerteam der Regio Südwestfalen besteht ab dem 1. März nur noch aus fünf Geschäftsführern. Die Hagener Geschäftsführerin Uschi Metz wechselt in den Ennepe-Ruhr-Kreis. Deshalb wird Hagen dann von Ulrich Hopmann, dem Geschäftsführer der SPD Märkischer Kreis, mitbetreut. Hopmann ist zudem Koordinator des Regio-Teams Südwestfalen. Für eine gleichwohl sinnvolle Arbeitsverteilung sorgen seine Teamkollegen Dirk Presch (SO), Burkhard Blienert (HSK), Thomas Förderer (OE) und Günter Becker (SI).

 

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