Landratskandidat Lutz Vormann zur Gesundheitsinfrastruktur im MK

Veröffentlicht am 05.05.2014 in Gesundheit

Die Organisation der Gesundheitsinfrastruktur im Märkischen Kreis ist eine der wichtigsten Aufgaben des Kreises. Wohnortnahe ärztliche Versorgung ist nicht nur eine Frage von Lebensqualität und Attraktivität eines Wohnorts, sondern auch wesentlicher Bestandteil sozialer Daseinsvorsorge. Auch vor diesem Hintergrund wundert es mich, dass der amtierende Landrat nun eine Unterschriftenaktion mit seiner Partei in Meinerzhagen präsentiert, die Richtung Berlin geschickt wird. Der Märkische Kreis hat hier genügend Möglichkeiten, dem schleichenden Ärztemangel gerade in ländlicheren Teilen unserer Region zu begegnen.

Die SPD diskutiert diese Frage schon länger. Deswegen ist es nur konsequent, dass wir viele verschiedene Einzelforderungen zum Thema Gesundheitsversorgung im Wahlprogramm zusammengefasst haben. Dieses “Sofortprogramm Gesundheit” soll die Gesundheitsversorgung bei uns auch in der Fläche sichern.

Stichwort ärztliche Versorgung: Zahlreiche Studien belegen, dass der Ärztenachwuchs gar nicht mehr so stark die Gründung oder Übernahme eigener Praxen begehrt. Dies liegt unter anderem an dem durch den Gesetzgeber verordneten bürokratischen Mehraufwand und gestiegene Haftungsrisiken. Nun kann man – wie die CDU – alles nach Berlin schieben. Wir fordern die Einrichtung von Medizinischen Versorgungszentren in der Fläche unter dem Dach der Märkischen Kliniken. Über dieses Instrument kann der Kreis die Ärzteversorgung steuern und Medizinernachwuchs zu uns holen.

Stichwort Kliniklandschaft: In den letzten Jahren hat man viel zu sehr auf die Klärung finanzieller Defizite mit klassischen Instrumenten geschaut. Wenn man mit Klinikpersonal spricht, führen viele Maßnahmen auch zu gesunkener Motivation oder auch schlechteren Standards. Es empfiehlt sich, stärkere Kooperationen (zum Beispiel durch gemeinsame Personal-Pools für Spezialkliniken) mit den anderen Trägern zu prüfen. Eine Privatisierung der kreiseigenen Kliniken wird es mit mir nicht geben. Sie sichern eine umfassende medizinische Versorgung und könnten durch Medizinische Versorgungszentren den Ärztemangel in ländlichen Gegenden beheben. Außerdem zeigen die Beispiele bereits privatisierter Kliniken, dass unter dem Kostendruck Patienten und Personal zu leiden haben. Privatisierung bedeutet Absenkung der Standards und schlechtere Arbeitsbedingungen und Tarifverträge für die Beschäftigten. Das wird es mit mir nicht geben. Hier muss sich die CDU mit ihrem Landratskandidaten fragen lassen: Wie stehen sie zu dieser Frage? Schließt sie die Privatisierung aus oder sieht sie Privatisierung als Lösung?

Wir verlieren mehrere Hundert junge Menschen im Jahr, die unsere Region verlassen, um ein Studium aufzunehmen. Viele davon kommen nicht zurück. Gleichzeitig arbeiten viele Menschen in unserer Region und leben hier nicht. Beide Phänomene haben auch mit Lebensqualität bei uns zu tun. Hier müssen wir mehr tun. Der Aspekt der Freizeitgestaltung kommt im Nahverkehrsplan zu kurz. Wir müssen uns hier verbessern. Deswegen brauchen wir unter anderem Nachtbusse im ganzen Kreisgebiet."

 

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