Leistungsorientierte Vergütung der Tagespflege

Veröffentlicht am 10.05.2017 in Familie und Jugend
Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

die Fraktion der SPD im Rat der Stadt Hemer stellt hiermit folgenden Antrag:

Die SPD Fraktion im Rat der Stadt Hemer beantragt die Aufnahme des Tagesordnungspunktes „Leistungsorientierte Vergütung der Kindertagespflege“ in die nächste Sitzung der Kinder- und Jugendhilfeausschuss. Die Verwaltung wird zudem beauftragt in der Sitzung Beispiele aus anderen Kommunen vorzustellen und über Erfahrungen zu berichten. 

 


Begründung:

Die Vergütung der Kindertagespflegepersonen wird durch den Träger der öffentlichen Jugendhilfe festgelegt. Neben der Festlegung der Höhe der Geldleistungen bestimmt der Jugendhilfeträger auch über die Modalitäten der Zahlung. Diese Modalitäten sind von Stadt zu Stadt sehr unterschiedlich geregelt. Das derzeit in Hemer praktizierte System geht von einer Abrechnung nach Leistungsstunden aus. Vergütet wird nur die Leistung die tatsächlich durchgeführt wurde. Konkret bedeutet dies für die Kindertagespflegepersonen, dass sie sich zu verlässlich definierten Zeiten zur Verfügung halten müssen, aber eine Vergütung nur dann erfolgt, wenn das Kind/die Kinder tatsächlich erscheinen. Im Krankheitsfall des Kindes/der Kinder besteht kein Anspruch auf eine Geldleistung. Das derzeit praktizierte Modell hat für die Kindertagespflegepersonen den Nachteil, dass eine hohe Verbindlichkeit sichergestellt werden muss, ohne von gesicherten und planbaren Einkünften ausgehen zu können. Das Risiko liegt alleine bei den Kindertagespflegepersonen. Zahlreiche anderen Städte gehen mit diesem Sachverhalt und dem geschilderten Risiko anders um. So werden beispielsweise in einigen anderen Kommunen, wie z.B. der Stadt Iserlohn, oftmals auch Pauschalen gezahlt. Diese werden immer dann favorisiert, wenn die Betreuungsleistung regelmäßig anfällt. Sollte ein regelmäßig betreutes Kind krankheitsbedingt fehlen läuft die Geldleistung bis zu einem definierten Zeitraum (z.B. 10 bis 30 Tage) weiter. Es gibt auch kommunale Regelungen die eine Fortzahlung der Geldleistung bei Krankheit der Kindertagespflegeperson festgelegt haben. Dies hat für die einzelne Kindertagespflegeperson den Vorteil, dass Sie von weitgehend verlässlichen Einkünften ausgehen kann, solange ein regelmäßiges Betreuungsverhältnis besteht. Kindertagespflegepersonen verdienen eine gesellschaftliche Anerkennung, die sich auch in einer fairen und leistungsgerechten verlässlichen Vergütung niederschlägt. Das derzeit in Hemer praktizierte Modell sollte in der Sitzung des KJHA diskutiert und je nach Ergebnis der Diskussion neu justiert und geregelt werden.  

 

 

 

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