Nezahat Baradari - Für uns neu im Bundestag

Veröffentlicht am 09.01.2019 in Bundespolitik

Die Attendornerin Nezahat Baradari (SPD) ist ab dem 7.1.2018 Mitglied des Deutschen Bundestags.

Sie folgt auf den bisherigen Bonner SPD-Abgeordneten Ulrich Kelber, der Ende November zum neuen Bundesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit gewählt wurde und dieses Amt jetzt antreten wird.

Nezahat Baradari, die bisher als Kinder- und Jugendärztin in Attendorn tätig war, hatte bei der letzten Bundestagswahl im September 2017 für die SPD im Wahlkreis Olpe-Märkischer Kreis I (Wahlkreis 149) kandidiert. Inzwischen hat die SPD-Politikerin den Landeswahlleiter in Düsseldorf aufgesucht und ihm gegenüber die Annahme ihres Bundestagsmandats erklärt.

„Ich freue mich sehr, jetzt doch in den Bundestag einzurücken. Dort werde ich engagiert die Interessen meines Heimatkreises Olpe und des südwestlichen Teils des Märkischen Kreises mit den Städten und Gemeinden Halver, Herscheid, Kierspe, Lüdenscheid, Meinerzhagen und Schalksmühle vertreten. An die Arbeit meiner Vorgängerin Petra Crone, die diesen Wahlkreis in der Zeit von 2009 bis 2017 vertreten hatte, möchte ich anknüpfen, dabei aber vor allem auch eigene Akzente setzen“, betont Nezahat Baradari.

 
Die neue Bundestagsabgeordnete kündigt eine enge Zusammenarbeit mit den Landräten und Bürgermeistern ihres Wahlkreises an, ebenso mit allen wichtigen Verbänden und Institutionen der Region. In nächster Zeit werde sie die Öffentlichkeit näher über die Schwerpunkte ihrer künftigen politischen Arbeit in Berlin sowie vor Ort im Wahlkreis informieren. Auch wird Nezahat Baradari dann das Team ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorstellen. „Natürlich wird es für die Bürgerinnen und Bürger meines Wahlkreises zuverlässige Ansprechpartnerinnen und -partner geben, sowohl am Parlamentssitz in Berlin als auch hier in der Region“, unterstreicht Baradari und fügt hinzu: „Es werden schnellstmöglich zwei Wahlkreisbüros eingerichtet, eins in Lüdenscheid, ein weiteres im Kreis Olpe.“

Mit Blick auf die künftige Arbeit in Berlin erklärt Nezahat Baradari: „Das bisherige Erscheinungsbild der neuen Großen Koalition war sicherlich nicht zufriedenstellend. Die Zusammenarbeit innerhalb der Regierung und zwischen den Koalitionsfraktionen und -parteien muss dringend verbessert werden. Künftig muss die strikt an den Interessen und Problemen der Menschen in Deutschland orientierte Sacharbeit im Vordergrund stehen, es darf keine wertvolle Zeit mehr mit unsinnigem Streit vergeudet werden. Dazu möchte ich im Rahmen meiner Möglichkeiten als Bundestagsabgeordnete nach Kräften beitragen.“

Zwar freue sie sich sehr auf ihre neuen Aufgaben als Parlamentarierin, aber es erfülle sie zugleich mit Wehmut, dass sie ihren bisherigen Beruf als Kinder- und Jugendärztin nicht voll ausüben könne, so Nezahat Baradari. Sie freut sich, dass sie mit Christian Weber einen Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin finden und engagieren konnte, der künftig als angestellter Arzt ihre Praxis am bekannten Ort in Attendorn weiterführen wird. Baradari hatte große Anstrengungen unternommen, um für die Praxis eine solche Lösung zu finden, bei der die Weiterversorgung und eine gute medizinische Betreuung ihrer jungen Patientinnen und Patienten gewährleistet bleibt. „Ich bin sehr froh, dass diese Bemühungen erfolgreich waren. Denn leider gibt es gerade in ländlichen Gebieten nur sehr wenige Kinder- und Jugendärzte. Das ist übrigens auch ein Problem, um das sich die Politik künftig verstärkt kümmern sollte und muss“, hebt Nezahat Baradari hervor.

(Text: come-on.de)

 

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