SPD-Landratskandidat Lutz Vormann zur MVG-Marketingaktion

Veröffentlicht am 28.04.2014 in Verkehr

Die MVG führte in der vergangenen Woche eine Marketingaktion "Freie Fahrt gegen Fahrzeugschein" durch, die von vielen Menschen im Kreisgebiet genutzt wurde. Hierzu erklärt SPD-Landratskandidat Lutz Vormann:

"Es ist absolut begrüßenswert, dass die Märkische Verkehrsgesellschaft verstärkt versucht, Autofahrer vom Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zu überzeugen. Kundengewinnung sichert diese Form der Daseinsvorsorge. Es ist trotzdem zu bedauern, dass dieses Marketing offensichtlich nur auf Personen abzielt, die selbst ein Auto besitzen. Familien, in denen eine Person berufsmäßig auf das einzige Auto angewiesen ist, haben von dieser Aktion kaum etwas gehabt, geschweige denn Kinder und Menschen, die gar kein Auto besitzen.

Wenn wir von einer DNA des Märkischen Kreises sprechen, ist die MVG ein großer Teil. Ein guter Nahverkehr bindet die Menschen an den Kreis. Deswegen ist es für mich ein ‘No Go’, wenn im ÖPNV weiter gespart wird. Es ist wichtig, die gesamte Fläche anzubinden. Die Ausdünnung von Linien und Angeboten hilft den Menschen nicht.

Gerade jüngere und ältere Menschen sind auf den ÖPNV angewiesen. Das Auto – das zeigen Studien – ist nicht mehr das Statussymbol unter jungen Leuten, das es früher einmal gewesen war. Und in einer alternden Gesellschaft ist Mobilität und die Erreichbarkeit von öffentlicher Infrastruktur eine der wichtigsten öffentlichen Dienstleistungen. Aber auch viele Familien verzichten aus verschiedenen Gründen auf den zweiten, gelegentlich auf den einzigen PKW. Deswegen ist es wichtig, den ÖPNV auszubauen.

Mobilität ist eine soziale Frage. Fahrpreise von 2,60 im Stadtgebiet oder von bis zu 4,90 Euro, um ins nächste Mittelzentrum zu kommen (für jeweils eine Fahrt!) sind zu hoch. Diese Fahrpreise können abschrecken. Das kann dazu führen, dass Menschen vom sozialen Leben abgehängt werden. Aus diesem Grund – ohne die umweltpolitischen Gründe zu vernachlässigen – ist der fahrscheinlose Nahverkehr ein Ziel, das ich erreichen möchte. Auf diesem Weg kann man erste wichtige Schritte einleiten, unter anderem den fahrscheinlosen Nahverkehr für Schüler, Auszubildende und Studierende.

Wir verlieren mehrere Hundert junge Menschen im Jahr, die unsere Region verlassen, um ein Studium aufzunehmen. Viele davon kommen nicht zurück. Gleichzeitig arbeiten viele Menschen in unserer Region und leben hier nicht. Beide Phänomene haben auch mit Lebensqualität bei uns zu tun. Hier müssen wir mehr tun. Der Aspekt der Freizeitgestaltung kommt im Nahverkehrsplan zu kurz. Wir müssen uns hier verbessern. Deswegen brauchen wir unter anderem Nachtbusse im ganzen Kreisgebiet."

 

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