09.05.2019 in Allgemein

Ein echter Lüdenscheider: SPD-Vorstand schlägt Sebastian Wagemeyer als Bürgermeisterkandidaten vor

 
Sebastian Wagemeyer: Designierter Bürgermeisterkandidat der SPD Lüdenscheid

Am Mittwochabend hat der Vorstand des SPD-Stadtverbands einmütig Sebastian Wagemeyer für die Kandidatur zur Bürgermeisterwahl 2020 nominiert. Vor einer Woche hat der amtierende Bürgermeister Dieter Dzewas seinen Verzicht auf eine weitere Amtszeit gegenüber den Gremien der SPD und anschließend gegenüber der Öffentlichkeit erklärt. Sebastian Wagemeyer ist 42 Jahre alt und ist 2014 erstmalig in den Lüdenscheider Rat gewählt worden. Er konnte bei seiner ersten Ratskandidatur das Direktmandat in Othlinghausen gegen den bisherigen Wahlkreisinhaber von der CDU erringen. Wagemeyer ist seit 18 Jahren SPD-Mitglied. Der Vater von zwei Söhnen arbeitet als Schulleiter des Zeppelin-Gymnasiums. Zuvor unterrichtete der studierte Anglist und Historiker am Bergstadt-Gymnasium.

„Wir haben auf unserer Klausurtagung einen festen Fahrplan beschlossen“, erklärt SPD-Stadtverbandsvorsitzender Fabian Ferber. Der habe vorgesehen, dass nach einer Erklärung des Bürgermeisters über seine Zukunft in jedem Fall die Vorstände der vier SPD-Ortsvereine in Lüdenscheid zu beteiligen seien. „Wir haben in der vergangenen Woche, nachdem Dieter Dzewas seinen Verzicht erklärt hat, vorgeschlagen, Sebastian Wagemeyer in der Sitzung des Stadtverbandsvorstands vom 8. Mai zu nominieren. Voraussetzung hierfür ist allerdings die Zustimmung der Ortsvereine gewesen. Die haben nun in der vergangenen Woche getagt und ihre Zustimmung erteilt.“

Die offizielle Aufstellung soll am 30. Oktober im Kulturhaus stattfinden. Erstmalig wird die SPD Lüdenscheid ihren Bürgermeisterkandidaten im Rahmen einer Vollversammlung aufstellen anstelle einer Delegiertenversammlung.

In einem ersten Schreiben an die Mitglieder der SPD skizziert Wagemeyer erste Ideen für die Zukunft:

Wie stelle ich mir unsere Stadt in der Zukunft vor? Leben, Lernen, Arbeiten. Eine Menge der Dinge, die es anzupacken gilt, kann man gut unter diesen drei Begriffen zusammenfassen. Aufbauend auf der hervorragenden Arbeit der letzten Jahre und unseres Bürgermeisters Dieter Dzewas können wir viel bewegen. Menschen müssen gern in ihrer Stadt leben. Dazu gehört guter und bezahlbarer Wohnraum. Ebenfalls gehören eine ausreichende Anzahl an qualitativ hochwertigen Kindertageseinrichtungen genauso wie weitere gute und vielfältige Bildungseinrichtungen sowie (Weiter-) Bildungsangebote dazu. Lüdenscheid als Bildungsstandort in der Region zu etablieren und auszubauen muss unser Ziel sein. Wesentlicher Bestandteil ist ein umfassendes Freizeitangebot. Dazu gehört das Zuhören und die Einbeziehung aller gesellschaftlichen Gruppen und Menschen jeden Alters. In den Bereichen Gesundheitsvorsorge und Mobilität werden wir auf der Basis des demographischen Wandels sehr genau die Bedürfnisse aller Menschen im Blick haben müssen. Sicherheit und Sauberkeit in unserer Stadt sind weitere wesentliche Aspekte, die meine Arbeit bestimmen werden. Die Sicherung von Arbeitsplätzen und die Entwicklung neuer Lebensperspektiven vor dem Hintergrund der Digitalisierung werden in Zukunft von besonderer Bedeutung für unsere Stadt und unsere Region sein. Wir müssen den Anspruch haben, diese Transformation nicht nur zu begleiten oder abzuwarten, sondern sie aktiv und im Sinne der hier lebenden Menschen zu begleiten und mitzugestalten. Die Klammer um all dies stellt der Umwelt- und Klimaschutz dar.

Die Nominierung durch den Lüdenscheider SPD-Vorstand bezeichnet Sebastian Wagemeyer als „Ehre“:

Für mich ist und war die SPD immer eine Herzensangelegenheit. Ich bin in einem sozialdemokratischen Elternhaus groß geworden. Seit nunmehr 18 Jahren bin ich Mitglied unserer Partei. 2014 bin ich in den Rat der Stadt Lüdenscheid gewählt worden. Meinen Wahlkreis habe ich dabei direkt gewonnen und habe zudem in den vergangenen Jahren in vielfältiger Weise Verantwortung in Fraktion und Partei übernommen. Sozialdemokratische Werte sind mir von meinen Eltern vorgelebt und eingehaucht worden. Dafür bin ich ihnen zutiefst dankbar. Ohne sie und sozialdemokratische Bildungspolitik hätte ich niemals den beruflichen und sozialen Aufstieg erlebt, den ich durchlaufen habe. Deswegen möchte ich auch wenig davon zurückgeben. Als Bürgermeister möchte ich gern Rahmenbedingungen so mitgestalten, dass auch andere die Möglichkeiten eines solchen Aufstiegs erfahren und zwar unabhängig von sozialer Herkunft oder dem Geldbeutel der Eltern.

An die angeschriebenen SPD-Mitglieder appelliert er:

Dafür möchte ich gern mit euch arbeiten und mit euch in den Wahlkampf ziehen. Das alles können wir nur gemeinsam erreichen. Es ist eine Teamleistung gefragt. Wenn ich an den letzten Kommunalwahlkampf zurückdenke, bin ich der festen Überzeugung, dass wir, wenn wir erneut so geschlossen, authentisch, ehrlich und echt auftreten wie damals, auch über 2020 hinaus diese unsere Stadt sozialdemokratisch gestalten. Seien wir mutig und zuversichtlich. Ich glaube an uns und unsere Stärke und hoffe in den kommenden Monaten auf eure Unterstützung.

„Sebastian Wagemeyer ist ein echter Lüdenscheider“, begründet der Stadtverbandsvorstand seine Entscheidung. „Er kennt seine Geburtsstadt aus verschiedenen Perspektiven: Als DJ und Musiker, als Familienvater oder auch als Lehrer beziehungsweise Schulleiter in dieser Stadt. In den vergangenen Jahren musste die Stadt sich unter schwierigsten Bedingungen konsolidieren. Das Haushaltssicherungskonzept mit zahlreichen Sparmaßnahmen und Abgabenerhöhungen sind schmerzhaft für Bevölkerung und Verwaltung gewesen. Diese Hausaufgaben mussten aber auch gemacht werden.“

„In den kommenden Jahren werden die Aufgaben nicht weniger schwierig sein: Digitalisierung und Transformation der Wirtschaft erfordern große Kraftanstrengungen, um Arbeitsplätze zu sichern und zu fördern. Die Belange unserer Umwelt werden dabei eine wichtige Rolle spielen. Gleichzeitig müssen wir in dieser sich rasant verändernden Welt auch ein passendes Bildungsangebot liefern, das Chancen und ein Recht auf lebenslanges Lernen ermöglicht. Dafür benötigt man auch eine tatkräftige und motivierte Verwaltungsmannschaft, denen Politik und Verwaltungsspitze mit Anerkennung und Respekt begegnen. Wir sind uns sicher, dass Sebastian Wagemeyer für diese Aufgaben der richtige Personalvorschlag ist“, begründet Fabian Ferber die Entscheidung des Lüdenscheider SPD-Vorstands.

09.05.2019 in Bundespolitik

SPD-Bundestagsfraktion stärkt Hilfsorganisationen

 

Über das Thema „Klimawandel: Herausforderungen für den Katastrophenschutz“ hat die SPD-Bundestagsfraktion am Mittwoch (08.05.) in Berlin zusammen mit rund 250 Teilnehmern von Hilfsorganisationen, Feuerwehren, der Polizei und dem THW aus ganz Deutschland diskutiert. Die SPD-Bundestagsfraktion beteiligt die Organisationen am politischen Prozess, um bestmögliche Hilfestellung bei den Veränderungen durch Klimawandel und Digitalisierung zu bieten.

„Wie ändern sich die Anforderungen an Katastrophenhilfe und Bevölkerungsschutz des Bundes durch den Klimawandel? Diese Frage stand im Mittelpunkt des konstruktiven Austauschs“, erläutert die heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Nezahat Baradari.

 

Der Klimawandel ist auch hierzulande spürbar und stellt den Bevölkerungsschutz und die Katastrophenhilfe der Bundesrepublik Deutschland vor neue Herausforderungen. Langanhaltende Dürreperioden, Starkregen oder extreme Schneefälle nehmen zu und werden zu landwirtschaftlichen und medizinischen Herausforderungen. Das hat direkte Auswirkungen auf die Arbeit von Hilfsorganisationen und der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer.

Hinzu kommen gesellschaftliche Veränderungen, die die Struktur des Katastrophenschutzes verändern - sowohl was den zunehmenden Grad der Vernetzung, die Veränderungen in der Berufs- und Arbeitswelt sowie den demografischen Wandel betrifft. Die SPD-Bundestagsfraktion setzt sich dauerhaft für die Stärkung des Bevölkerungsschutzes und der Katastrophenhilfe ein und pflegt deshalb schon seit Jahren mit ihren Blaulichtkonferenzen die Diskussion mit Fachleuten, Betroffenen und Hilfsorganisationen. 

 

„Wir wollen die Vertreterinnen und Vertreter der Hilfsorganisationen und die Fachleute, die Praktiker vor Ort, in einem offenen Dialog an der Erarbeitung unserer Konzepte beteiligen, denn Starkniederschläge, Unwetter, Hitze und Dürre – die Folgen des Klimawandels und die wachsende Verwundbarkeit unserer modernen Gesellschaft sind wichtige Zukunftsthemen“, betont Nezahat Baradari (SPD-MdB).

 

Auf der Konferenz diskutierten Spitzenvertreter der Hilfsverbände, zuständigen Bundeseinrichtungen und der Feuerwehr gemeinsam mit den eingeladenen Basisvertretern und den SPD-Bundestagsabgeordneten über die daraus resultierenden Auswirkungen im Bevölkerungs- und Katastrophenschutz.

09.05.2019 in Unterbezirk

Stellungnahme zur angekündigten Amtsniederlegung des Iserlohner Bürgermeisters Dr. Peter-Paul Ahrens

 

Der amtierende Bürgermeister der Stadt Iserlohn, Dr. Peter-Paul Ahrens, hat erklärt, sein Amt als Bürgermeister im September niederzulegen. In Folge der Auflösung eines Dienstverhältnisses mit einem Mitarbeiter der Stadt Iserlohn wurde eine Abfindung gezahlt, deren Höhe zu Recht kritisiert worden ist. Dass diese Abfindungszahlung ein Fehler war, sehen sicherlich die meisten ebenso. Daher unterstützen wir die Forderung, dass die Summe zurückgezahlt wird.

Die nun angekündigte Niederlegung seines Amtes ist ein logischer Schritt und die richtige Entscheidung. Es ist wichtig, dass der Fehler erkannt wurde und Dr. Peter-Paul Ahrens, als Bürgermeister die politische Verantwortung übernommen hat. Dafür hat Dr. Ahrens Respekt verdient.

Die öffentliche Kritik an der Entscheidung der Abfindungszahlung war sicherlich berechtigt, nicht jedoch die ausufernden und jedes Maß an Anstand verlassenden Kommentare von einigen Personen, gerade auch in den sozialen Medien. Leider hat sich auch hier gezeigt, dass ein sicherlich kritikwürdiger Vorfall bei manchen alle Dämme brechen lässt. Dies war zutiefst beschämend und unwürdig.

Die Konsequenz von Dr. Peter-Paul Ahrens, sein Amt niederzulegen, ist zu respektieren. Darüber hinaus gebührt ihm Dank für seine für Iserlohn und darüber hinaus geleistete Arbeit. Wir wünschen uns, dass dies nicht vergessen wird.

06.05.2019 in Europa von SPD Hemer

SPD Truck hält auch in Hemer

 
Foto: SPD

Der SPD-Truck hält auf seiner Kommt-zusammen-Tour auch in Hemer!!!

Wir sind sehr stolz, dass der SPD Truck auch in Hemer Station macht!
Am Mittwoch haben Sie die Gelegenheit sich über die Europawahl zu informieren. Unsere Europaabgeordnete Birgit Sippel wird ebenfalls von 13.00 bis 14.30 Uhr vor Ort sein. Der Truck steht vor Edeka auf dem Hademareplatz. Wir freuen uns mit Ihnen bei frischen Waffeln und Filterkaffee ins Gespräch zu kommen! 
#europaistdieantwort #spdhemer

06.05.2019 in Europa von SPD Hemer

Birgit Sippel zu Gast in Hemer

 
Inge Blask (MdL), Birgit Sippel (MdeP) und Thomas Fischer (Ortsverein SPD)

 

Trotz vollem Terminkalender hat sich die Europaabgeordnete Birgit Sippel am Samstag viel Zeit im Restaurant Ess-prit  genommen, um den Zuhörerinnen und Zuhörer ihre Ziele  für Europa vorzutragen. 

So setzt sich Birgit Sippel  besonders für die einheitlichen sozialen Standards ein.

Auch im Bestand gegen China und Amerika müsse Europa fest zusammenhalten. 

Besonders wichtig ist ihr auch,  wie es für die vielen im Kreis lebenden Briten nach dem Brexit weitergeht.  „Hier dürfen auf keinen Fall Nachteile für die Menschen entstehen“, so die engagierte Europaabgeordnete.

 

 

Anke Strehl

30.04.2019 in Europa von SPD Hemer

Brexit, Bier und Bürger im Ess-pri

 
Unsere MdeP Birgit Sippel. Foto: European Union 2019

Hiermit laden wir recht herzlich zum Europastammtisch ins Ess-pri ein.

Unter dem Titel „Brexit, Bier und Bürger – die Zukunft Europas“ wollen wir alle Belange der Europäischen Union  beleuchten und diskutieren. Unsere Europaabgeordnete Birgit Sippel sowie die Landtagsabgeordnete Inge Blask freuen sich auf Sie und stehen für Ihre Fragen zur Verfügung. Beginn ist um 17 Uhr! 

Also, Samstag im Ess-pri!!!

12.04.2019 in Ortsverein von SPD Hemer

Wir wünschen schöne Ferien!

 
Genießt den Frühling!!!

12.04.2019 in Ratsfraktion von SPD Hemer

Handlungskonzept Wohnen für Hemer

 

Derzeit werden neue Baugebiete erschlossen bzw. geprüft, wo neue Baugebiete in Hemer entstehen können. Mit dem neuen Landesentwicklungsplan wird dies auch weiter gefördert. Das begrüßt die SPD Fraktion und empfiehlt der Verwaltung hierzu ein Handlungskonzept zu entwickeln. „ Ich denke wir sollten für die Menschen in Hemer nicht nur Bauland für Einfamilienhäuser zur Verfügung stellen, sondern auch als Stadt stärker Verantwortung für das Thema Wohnen übernehmen. Dazu fehlt uns aber jegliche Datengrundlage und auch eine zentrale Steuerung in der Verwaltung,“ so die heimische Landtagsabgeordnete Inge Blask.

Um dieses Thema anzugehen, schlagen die Sozialdemokraten ein Handlungskonzept vor, dass ein zentrales Steuerungsinstrument geschaffen werden soll, um die komplexen Zielsetzungen der Wohnungspolitik in einer abgestimmten Gesamtstrategie zu bündeln und den Wohnungsmarkt gezielt zu steuern. Das Konzept soll auf einer detaillierten Analyse der Rahmenbedingungen des Hemeraner Wohnungsmarktes, ein daraus abgeleitetes Leitbild und Zielsetzungen für die zukünftige Entwicklung des Wohnungsmarktes enthalten.

 

Anke Strehl

Pressesprecherin SPD Fraktion

08.04.2019 in Ortsverein von SPD Nachrodt-Wiblingwerde

Familienfest zum 100 jährigen Jubiläum am 11. Mai 2019

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

am 27.12.1918 wurde der Ortsverein der SPD Nachrodt-Wiblingwerde gegründet. Wir bestehen somit seit hundert Jahren.

Da eine Partei nicht für sich allein, sondern für die Menschen da ist, wollen wir das gerne gemeinsam mit Ihnen feiern. Unser Familienfest zum 100. Geburtstag veranstalten wir am Samstag, 11. Mai 2019, an den Lenneterrassen- "Rastatt Umfeld", Hagener Str. 4, 58769 Nachrodt

Der SPD Ortverein Nachrodt-Wiblingwerde würde sich freuen, möglichst viele Bürgerinnen und Bürger aus Nachrodt-Wiblingwerde und Umgebung zum Familienfest begrüßen zu dürfen.

30.03.2019 in Europa von SPD Nachrodt-Wiblingwerde

Gemeinsamer Aufruf der Landesparlamente zur Europawahl

 
Quelle: colourbox

Die Präsidentinnen und Präsidenten der deutschen und österreichischen Landesparlamente sowie des Südtiroler Landtags unter Beteiligung des Parlaments der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens haben auf Ihrer Europakonferenz in Brüssel einen Aufruf zur Teilnahme an der Europawahl am 26. Mai 2019 beschlossen.

SPDMK-ontakt

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