Vereine müssen sich Herausforderungen stellen

Veröffentlicht am 16.06.2011 in Sport

Foto: Matthias Alfringhausen

Über die Gründung des "Forum Sport" der SPD im Märkischen Kreis berichtet Matthias Alfringhaus in "DerWesten":

Werdohl. Beim ersten „Forum Sport“ der SPD im Märkischen Kreis gab es viele Meinungen und ein Ziel: Die Vereine unterstützen. Der Pakt für den Sport wird auf breiter Basis getragen.

Wolfgang Roth ist sportpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion und seit 1978 beim Landessportbund NRW im Einsatz. Er berichtete von einem neu aufgelegten „Pakt für den Sport“ zwischen rot-grüner Landesregierung und Landessportbund. Diesen Pakt habe es bereits 2001 bis 2005 gegeben. So solle beispielsweise die Zahl der so genannten Bewegungskindergärten von derzeit 400 auf 1000 erhöht werden. Außerdem müsse man mehr Schwimmkursen anbieten.

Größte Bewegung Deutschlands

Zum brisanten Thema Offene Ganztagsschulen und Vereine sagte Roth: „Wir müssen hier Lösungen finden, der Sport muss sich den neuen Strukturen anpassen.“ Werdohler Vereine hatten zuletzt darüber geklagt, dass immer weniger Kinder zu den Übungsstunden kämen, weil sie jetzt auch nachmittags die Schule besuchten. Roth mutmaßt, dass es beim Zusammenspiel zwischen Kreissportbund und Stadtsportverbänden im Märkischen Kreis Nachholbedarf gebe. Roth: „Es müssen Strukturen geschaffen werden, um sich effektiv auszutauschen.“
Hintergrund

Initiative vom SPD-Nachwuchs

Wie wenig manche Jugendliche insbesondere dem Schwimmsport zugetan sind, berichtete Peter Guder, Vorsitzender vom SV 08: „Nach einer Abfrage im Jahr 2009 gab es in den Klassen 6 bis 8 in Werdohler Schulen 125 Schülerinnen und Schüler, die nicht schwimmen können.“

Das für alle offene „Forum Sport“ ist eine Initiative von Matthias Wershoven (25, Werdohl), Dimitrios Axourgos (28, Iserlohn) und Jan Schröder (27, Nachrodt-Wiblingwerde) aus dem SPD-Nachwuchs. Der Termin für das nächste Forum soll nach den Sommerferien sein, wie Wershoven gestern mitteilte.

Dagmar Freitag sitzt für die SPD im Bundestag und ist Vorsitzende des Sportausschusses im Deutschen Bundestag. Sie berichtete, dass das Ehrenamt beim Sport eine große Rolle spiele: „Das Ehrenamt ist die größte Bürgerbewegung Deutschlands.“ Beim offenen „Forum Sport“ könnten alle mitmachen. Dazu gebe es eine Diskussion in der SPD, Sport im Grundgesetz zu verankern. Dafür gebe es derzeit aber keine Mehrheit.
Ehrenamtliche Strukturen brechen weg

Rainer Risse ist 2. Vorsitzender beim Kreissportbund und Vorsitzender des TuS Iserlohn. Für ihn ist klar: „Der Kreissportbund befindet sich im Aufbau. Die für zwei Jahre gewährte halbe Stelle muss Vieles leisten. Eine Koordination zwischen Vereinen und Schulen, wie ursprünglich vorgesehen, ist zurzeit nicht machbar.“ Außerdem stehe bei manchen Schulen kein Geld zur Verfügung, um Vereine im Offenen Ganztag zu bezahlen.

Rainer Fiesel ist Sportdezernent beim Regierungspräsidium Arnsberg und Präsident des Schleddenhofer Bade- und Schwimmvereins (Iserlohn). Er meint: „Die Vereine müssen sich der Herausforderung durch die Offene Ganztagsschule stellen und dabei in Vorleistung treten.“ Nach seiner Auffassung brechen ehrenamtliche Strukturen in Vereinen mehr und mehr weg. Er forderte, künftig mehr Lehrerinnen und Lehrer einzustellen, die dem Sport zugetan sind. Außerdem kündigte er ein neues Projekt der Bezirksregierung an.

 

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