Lutz Vormann zur Diskussion um die Schließung des Altenaer Eugen-Schmalenbach-Berufskollegs

Veröffentlicht am 24.03.2014 in Schule und Bildung

Lutz Vormann, Landratskandidat der SPDMK Die Debatte zwischen den verschiedenen Beteiligten ist sowohl von Seiten der Verwaltung als auch von Seiten der Schließungsgegner nicht fehlerfrei verlaufen. Ich hätte mir eine At­mosphäre gewünscht, in der man miteinander diskutieren und gegebenenfalls Alternativlö­sungen finden kann. Die Vorbereitung der Reformen um die Berufsschulstandorte Iserlohn und Menden ist im Vergleich zum Prozess in Altena deutlich offener verlaufen. Gerade für den Osten des Kreises und das südliche Lennetal ist es notwendig, dass die Beteiligten an einen Tisch kommen und darüber diskutieren, wie es auch nach einer Schließung weiterge­hen kann. Für mich spielen hier folgende Punkte eine wichtige Rolle:

 

1.: Die duale Berufsausbildung ist ein wichtiger Standortfaktor. Auch aufgrund dieses Ausbil­dungsmodells geht es der deutschen Wirtschaft im internationalen Vergleich so gut. Der Schließungsbeschluss darf nicht dazu führen, dass Unternehmen ihre Bereitschaft zur Be­rufsausbildung zurückfahren. Die ganze Debatte hat zumindest bei mir den Eindruck er­weckt, dass die Kommunikation zwischen Kreis, Unternehmen und Auszubildenden nicht ums Beste bestellt ist. Als Landrat würde ich einen runden Tisch initiieren, an dem Betriebe, Gewerkschaften, Arbeitgeberverbände und Jugend- und Auszubildendenvertreter beteiligt wären. Ziel muss die Verbesserung der Kommunikation und die verbindliche Planung eines Aktionsplans Ausbildung sein. Dieser runde Tisch sollte auch nach der Festschreibung dieser Ziele in regelmäßigen Abständen tagen.

2.: Die Kosten für den längeren Schulweg dürfen nicht die Auszubildenden tragen. Schüler­fahrtkosten werden für Betroffene in dualer Berufsausbildung nicht vom Kreis erstattet. Das bedeutet, dass die Busfahrt grundsätzlich selbst zu tragen ist. Eine Fahrt von Neuenrade nach Altena kostet 3,45 Euro, von Neuenrade nach Ostendorf betragen die Kosten für die Hinfahrt 4,90 Euro. Ein Schüler-Monatsticket wäre um etwa 23 Euro teurer. Auszubildende aus Neuenrade oder Werdohl hätten somit Mehrkosten von etwa 200 Euro im Jahr zu tra­gen. Im Ergebnis bedeutet das, dass Auszubildende für die Sparpolitik des Kreises einseitig enorm belastet werden. Das ist auch angesichts der durchschnittlichen Ausbildungsvergü­tung nicht sozialverträglich. Deswegen halte ich es für sinnvoll, den Einstieg in den fahr­scheinlosen Nahverkehr über die Übernahme der Ticketkosten für Schüler, Auszubildende und Studierende nach dem Beispiel der Kreise Olpe und Siegen-Wittgenstein ab 2016 zu wa­gen.

3.: Der Kreis hat dafür Sorge zu tragen, dass die betroffenen Auszubildenden möglichst schnell zum Berufsschulort kommen. Deswegen ist es notwendig, durchgehende Busverbin­dungen zu den Stoßzeiten nach Ostendorf und zurück einzurichten.

 

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